Thrakische Hauptstadt wird gehoben
Mitten in Bulgarien befindet sich innerhalb eines Stausees die antike thrakische Hauptstadt Seuthopolis.
Beim Bau des Staudamms 1948 wurde diese Stadt entdeckt, aber aufgrund des bereits fortgeschrittenen Baus dann doch geflutet. Nun soll Seuthopolis zu einem Tourismusmagneten werden.

Die Vision scheint utopisch, doch ihre Verwirklichung ist in greifbarer Nähe: Das bulgarische Kulturministerium hat grünes Licht gegeben, potenzielle Geldgeber unter anderem aus den Niederlanden, Kuwait und Griechenland haben schon Interesse angemeldet. Die Kosten sollen bei 85 MIO Euro liegen.

Auf staatliche Mittel soll wenig zurückgegriffen werden.Die Initiatoren setzen auf Public Private Partnerships. Ist die Finanzierung geregelt, soll die Umsetzung relativ schnell geschehen: Innerhalb von eineinhalb Jahren soll der Betonzylinder fertig sein. Mehr auf der Projektwebsite.

(©Bilder: Seuthopolis National Initiative)

