Googles neue Welle
Lars und Jens Rasmussen arbeiten für Google in Australien. Google Maps stammt maßgeblich von ihnen. Auf der Google-Programmiererkonferenz IO in San Francisco stellen die Brüder nun ein neues Produkt von Google vor.
Wave soll die Grenzen zwischen E-Mail, Instant Messenger und Dokumenten auflösen. Mehrere Personen können zeitgleich am gleichen Text arbeiten, jeder kann sehen, was der andere tut und kann selbst darauf reagieren. Auch für Weblogs scheint dieses System geeignet. Fotos oder andere Dateien lassen sich mit per Maus einfach in die gemeinsame Konversation hereinziehen.
Google will Wave zunächst selbst weiterentwickeln. Anschließend wird Wave als Dienst der Öffentlichkeit vorgestellt. Später soll der komplette Wave zugrundeliegende Code freigegeben werden, sodass jeder einen Wave-Dienst auf seinen Servern anbieten können soll. Veröffentlichung laut Google “später in diesem Jahr” .
(Google Wave Screenshot)
Die Webanwendung basiert auf HTML 5. Zwei weiteren Komponenten kommen noch hinzu: Eine Entwicklerplattform und ein Protokoll. Die Entwicklerplattform beinhaltet offene APIs, mit denen Programmierer zusätzliche Funktionen wie Gadgets schaffen oder Wellen (Waves) in andere Internetdienste einbinden können. Das Protokoll dient dazu, Wellen zu speichern und mit anderen Nutzern zu teilen. Waves sollen sich auch in andere Webseiten integrieren lassen.
Das Video von der offiziellen Präsentation hier:

