Die GEZ und die gekauften Adressen
Das die GEZ Adressen kauft, auf wundersame Weise abgleicht (oder vielleicht auch nicht) und dann Briefe mit der Aufforderung zur GEZ-Anmeldung sendet, ist mit auch nicht neu.
Habe ich doch auch in schöner Regelmäßigkeit eine Zeit lang auch Briefe erhalten. Nein, eigentlich nicht direkt an mich, sondern an eine “Claudia” (Koppitz). Und dann gab es wohl auch eine “Corinna”. Unter der gleichen, richtigen Adresse.
Meine bessere Hälfte verdächtigte mich schon der Bigamie (oder Trigamie).
In schöner Regelmäßigkeit wanderten die Briefe in die große Papierablage. Bis es mir dann beim n-ten Brief doch zu blöd war. Ich telefonierte mit einer barsch klingenden Dame bei der GEZ. Und wurde belehrt, dass ich “fremde Briefe, auch wenn sie in meinem Briefkasten mit einem falschen Vornamen landen nun mal nicht zu öffnen hätte”. Was soll man denn dann tun? “Zurück an den Absender mit einem Vermerk”.
Na, ja, jetzt habe ich schon eine Weile nichts mehr gehört. Vielleicht hat es ja geholfen.
Das kam mir nun in den Sinn, als ich auf merkur online den Bericht über den Golden Retriever Orlando las, der nun auch Post von der GEZ erhalten hat. Mehr darüber hier
Und ich werde wohl nie verstehen, warum wir heute noch Gebühren für öffentlich-rechtlichen zahlen müssen.

