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Tag der Organspende
Am 1. Samstag im Juni jeden Jahres wird seit 1982 ein bundesweiter «Tag der Organspende» durchgeführt.
Das soll an dieser Stelle Anlaß sein, mal darüber zu schreiben. Täglich sterben in Deutschland drei Menschen, weil für diese kein “Ersatzorgan” aus einer Organspende zur Verfügung steht.
Es warten rund 12.000 schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan.
Im Jahre 2008 konnten 4.675 Organe transplantiert werden.
(Foto erysipel/pixelio.de)
Woher kommen die Spenderorgane ?
Als Spender von Organen kommen neben Lebendspendern Menschen in Frage, deren Gehirnfunktionen bereits erloschen sind und deren Herz-Kreislauf-System jedoch noch künstlich aufrechterhalten wird.
Da aber in den meisten Sterbefällen zuerst der Herzstillstand eintritt, kommen nur wenige Verstorbene als potentielle Organspender in Betracht – nämlich jene, bei denen der Hirntod dem endgültigen Herzstillstand vorausgeht und das Herz-Kreislauf-System im Rahmen einer Intensivtherapie künstlich aufrechterhalten werden kann. So sterben in deutschen Krankenhäusern jährlich rund 400.000 Menschen, wovon bei ungefähr 1 Prozent der Hirntod vor dem Herzstillstand eintritt und eine Organspende in Frage kommt.
Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Entscheidend ist nicht das kalendarische Alter der Person, sondern das biologische Alter, also der allgemeine Gesundheitszustand. Generell gilt, dass sich bei jüngeren Verstorbenen mehr Organe zur Transplantation eignen als bei älteren. Doch auch die funktionstüchtige Niere eines mit über 70 Jahren Verstorbenen kann einem Menschen wieder ein fast normales Leben schenken. Für Gewebe wie Gehörknöchelchen und Augenhornhäute gibt es keine Altersgrenze.
(Quelle:organspende-info/BzgA)
Nach Umfragen würden 98% der Bundesbürger eine Organspende empfangen. Jedoch haben sich nur 17% für eine eventuelle Spende bereit erklärt.
Die Frage nach der Entscheidung zur Organspende durch den Verstorbenen gilt als unabdingbare (rechtliche) Voraussetzung für eine Organentnahme. Liegt keine schriftliche Verfügung – zum Beispiel in Form eines Organspendeausweises – vor, werden die nächsten Angehörigen nach dem bekannten oder mutmaßlichen Willen des Verstorbenen befragt.
Über Organ- und Gewebespende zu sprechen oder nachzudenken ist nicht immer einfach. Schließlich geht es um eine ganz persönliche Frage. Für oder wider die Organspende – das ist immer eine persönliche Entscheidung. Wichtig ist, dass man weiß, worüber man spricht. Auf der Webseite des BZgA findet man alle wesentlichen Informationen rund um die Organ- und Gewebespende.
Manchen Menschen ist die Vorstellung, dass man ihnen nach dem Tod ein Organ oder Gewebe entnimmt, unangenehm. Andere haben wiederum das Gefühl, dass sie durch eine Organspende auch nach ihrem Tod etwas für andere Menschen tun können.
Sollte man sich bereit erklären, im Falle des Falles zum Organspender zu werden, kann man das unbürokratisch und und unkompliziert mittels des Organspendenausweises dokumentieren. Der Besitzer eines Organspendeausweises kann sich generell für eine Organspende aussprechen. Möglich ist aber auch, die Spende auf bestimmte Organe oder Gewebe einzuschränken, bestimmte Organe auszuschließen oder einer Organspende generell zu widersprechen. Außerdem kann er eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll.
Mit dem Organspendeausweis muss niemand fürchten, sich endgültig festzulegen. Wer seine Einstellung zur Organspende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. Auf einem neuen Ausweis kann man seine geänderte Einstellung festhalten.
Wo bekommt man so einen Ausweis her ?
Organspendeausweise sind kostenlos in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich. Außerdem kann man in hier downloaden und ausfüllen. Außerdem ist eine Onlinebestellung (kostenlos) hier möglich.
Mit dem Organspendeausweis muss niemand fürchten, sich endgültig festzulegen. Es gibt keine Registrierung. Wer seine Einstellung zur Organspende ändert, muss lediglich die alte Erklärung vernichten. Auf einem neuen Ausweis kann man seine geänderte Einstellung festhalten.
Mehr über Organspenden: www.organspende-info.de
Computer fördern die Fettleibigkeit ??????

Das hat uns noch gefehlt:
Die neueste Theorie der britischen Hirnforscherin Baroness Susan Greenfield: Videospiele und alle anderen IT-Anwendungen lösen unglaubliche Veränderungen im Gehirn aus.
Die These der Forscherin: Weil Computer erlauben, bei Fehlern einfach neu zu starten und Dinge wiederholen zu können, würde das Gehirn nicht mehr so einfach von Fehlern lernen wie in der ursprünglichen »Programmierung « der kleinen grauen Zellen. Man könne sich also nicht mehr so kontrollieren wie vorher: Auch beim Essen. Man werde daher auch leichter fettleibig.
Nun kenne ich einige Administratoren, IT-Verantwortliche und sonstige Menschen, die sehr viel mit diesen Anwendungen zu tun haben. Aber zu dick ist mir bisher keiner vorgekommen.
Aber wahrscheinlich weigern sich meine Bekannten, der Theorie der Britin Baronin zu Folgen. Oder ist vielleicht die Theorie…… ?
Vielleicht sollte die Dame ihre Untersuchung einfach mal selbst neu starten.
Auf der österreichischen Seite elhabib.at gibt es dazu auch noch ein Foto, welches ich aber hier lieber nicht zeigen möchte.
via theinquirer.de und telegraph.co.uk
Foto:aboutpixel.de / Morgens auf der Tastatur © pfirsichmelba
Pollenflug online
Der Deutsche Wetterdienst hat zusammen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ( ja, so heißt es wirklich) auf seiner Webseite einen Pollenflugwetterbericht.

Der Deutsche Wetterdienst und die “Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst PID” erstellt diese Vorhersagen. Gezeigt wird das Auftreten von sechs Blütenpollen: Hasel, Erle, Birke, Süßgräser, Roggen, Beifuß.
Dieser Service soll vor allem den Allergikern unter uns durch eine täglich aktualisierte Pollenflug-Vorhersage wenigstens etwas helfen.
Grundlagen der Vorhersage sind die regionalen kurz- und mittelfristigen Wettervorhersagen des Deutschen Wetterdienstes, sowie die von der “Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst” in verschiedenen Kliniken gemessenen und ausgewerteten Pollenkonzentrationen, die der Medizin-Meteorologie auf vertraglicher Basis für die Vorhersage überlassen werden. Eine Unterstützung zur Erkennung des Blühbeginns der allergenen Pflanzen bieten die aktuellen phänologischen Daten des Deutschen Wetterdienstes, die im Rahmen der agrarmeteorologischen Datenerfassung gewonnen werden. (Quelle: dwd)

