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Die EU und die Duschköpfe. Ökodiktatur ?

Mit der Abschaffung der 100W Glühbirne fing alles an.

Jetzt hat sich die EU unsere Duschköpfe vorgenommen.
Das ist kein Scherz. Die politischen Weichen für Reglementierungen des Wasserverbrauches von eben unseren Duschköpfen sind in Brüssel gestellt.

Die Experten in der EU denken über neuen Vorschriften nach, die den Energieverbrauch der europäischen Verbraucher drosseln sollen. Die EU-Kommission kann nun auch Energiestandards für Produkte vorschlagen, die selbst keinen Strom benötigen, aber den Energieverbrauch im Haushalt beeinflussen.

SPIEGEL online schreibt dazu:

(…) Duschköpfe und Wasserhähne zählen dazu, Fenster und Türen, Wasch- und Putzmittel, aber auch Isoliermaterial für Gebäude. Je nach Eigenschaft eines Produkts muss es künftig bestimmte Umweltkriterien erfüllen, will es künftig für den europäischen Markt zugelassen werden. Dabei will sich die Kommission den kompletten Lebenszyklus angucken: Von der Menge des Materials und möglichen Schadstoffen bei der Herstellung über den Einfluss auf den Stromverbrauch des Nutzers bis zum Entsorgen ausgemusterter Produkte.(…)

Weiter Produkte hat es zwischenzeitlich schon erwischt:
Im Januar diesen Jahres Verbot der Standby-Funktion von Elektrogeräten, Stromlimits für Fernseher.
Im April 2010 soll es Obergrenzen für Büro- und Straßenbeleuchtung, und ab Juli für Kühl- und Gefrierschränke in geben.

So weit, so schön.  Aber haben die Eurokraten alles zu Ende gedacht? Das Duschverhalten ist klimabedingt in den europäischen Ländern unterschiedlich. Wird dem Rechnung getragen?
Bei der Glühbirne wird man wohl eine Energieeinsparung erreichen. Aber an die Entsorgung der quecksilberhaltigen alten Energiesparer hat wohl niemand gedacht. Nicht zu sprechen von vermuteten negativen Einflüssen der elektromagnetischen Felder, die von den Lampen ausgehen. Manche Menschen fühlen sich unwohl in direkter Nähe eines dieser Energiesparwunder.

Übrigends sind Kraftfahrzeuge bei diesem Ökodesign ausgespart. Da hat wohl die Industrie gute Lobbyarbeit gemacht. Wäre auch unangenehm, wenn jetzt der Spritverbrauch noch vorgeschrieben würde.

Aber muß man wirklich dem Bürger alles vorschreiben? Es gibt doch genügend andere Möglichkeiten der Regulierung. Selbst Altbundespräsident Roman Herzog beklagte nach SPIEGEL – Informationen, dass  ” die EU den Bürger als unmündig ansehe und sich daher berechtigt fühle, ihm den Weg zu seinem Glück, sprich zum Energie- und damit Geldsparen, zu weisen.”

(via SPIEGEL online)

Wer den Schaden hat….

…. braucht sich um Werbung nicht zu kümmern. Nachdem der DIENSTwagen im URLAUBSort der Frau Gesundheitsministerin Ulla Schmidt abhanden kam, braucht sich diese über mangelnde Aufmerksamkeit nicht zu sorgen. Der Autovemieter SIXT hat das Thema gleich aufgegriffen. sixt

Vielleicht bekommt Frau Ministerin bei SIXT jetzt wenigstens einen versicherten Ersatzwagen.

Wahlkampf: Wahlprogramme mal anders

Christoph Koch hatte eine gute Idee.

Einfach mal das Wahlprogramm der Parteien in einer Tag-Wolke darstellen. Die Programme zur Bundestagswahl im September kann wohl jemand durchlesen.
Hier kann man aber auf einen Blick sehen, wofür die Parteien so alles zu stehen vorgeben.
politik_wolke

Die Zusammenfassung:
CDU/CSU: “Menschen müssen Deutschland mehr fördern!”
SPD: “Menschen müssen dafür mehr Arbeit!”
FDP: “Freiheit mehr Deutschland!”
Bündnis90/Grüne: “Brauchen deshalb neue Menschen!”
LINKE: “Frauen müssen Unternehmen sichern! Gesellschaft einführen!”
Piratenpartei: “Bürger müssen Daten! Zugang fordern Schutz!”

via Christoph Koch

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