Artikel-Schlagworte: „Politik“
Europawahl wen soll man wählen ?
Vor ein paar Tagen flatterte der Wahlbenachrichtigungsschein in den heimischen Briefkasten. Und da war dann ganz konkret die Frage: Wen soll ich wählen, oder lass ich es gleich bleiben ?
Die Politiker und Slogans auf den Wahlplakaten sagen mir eigentlich nichts. Bei uns in Oberfranken tauchte aus der oberbayerischen Versenkung eine kaltgestellte Ex-Staatsministerin auf. Gut, die Frau Hohlmeier war mir schon bekannt. Und die will ja mit aller Macht nach Brüssel. Sie ist ja deshalb sogar nach Oberfranken umgezogen.
Hilft alles nicht wirklich weiter. Es geht nicht nur um Köpfe, sondern um Inhalte. Aber wer hat nun wirklich die Lust, die Zeit und die Informationen, um die oder den richtigen Kandidaten für das Europaparlament zu empfehlen.
Und so hat die Bundeszentrale für politische Bildung den Wahlomaten ins Netz gestellt. Welche Parteien treten an? Welche Themen spielen im Wahlkampf eine Rolle und wer vertritt welche Positionen? Am 07.Juni 2009 ist es soweit, und da hilft der Wahlomat weiter.
Auf www.medien-mittweida.de kann man noch folgendes finden:
Die bpb hat zum ersten Mal alle zur Wahl zugelassenen Parteien und politischen Vereinigungen ersucht, am Projekt Wahl-O-Mat teilzunehmen. Dies ist die Folge der bayrischen Landtagswahl 2008: “Der Wahl-O-Mat wurde gestoppt, weil die Ökologisch-Demokratischen Partei nicht teilnehmen durfte”, erklärt Projektleiter Stephan Trinius gegenüber medien-mittweida.de. Inzwischen schreibt die Projektgruppe alle Parteien an und fragt, ob sie teilnehmen wollen. 29 der insgesamt 32 zur Europawahl zugelassenen Parteien haben sich diesmal an der Online-Aktion beteiligt und den Fragenkatalog der bpb ausgefüllt. Interessierte können nun die 38 Thesen des Wahl-O-Mat persönlich bewerten und schließlich die eigenen Standpunkte denen der Parteien gegenüberstellen. Diese zu vergleichen und Übereinstimmungen zu finden ist somit grob möglich, die politische Umsetzung jedoch nicht garantiert.
Aber immerhin gibt es nach Beantwortung der Fragen und nachfolgender Auswertung etwas mehr Klarheit über die eigene Einordnung der politischen Richtung.
Zum Ausprobieren:
Politcamp09 – Politik trifft Web 2.0
Der US Wahlkampf von Mr. Obama hat es gezeigt: Das Internet ist als Wahlkampfinstrument angekommen, jedenfalls in den USA.
Und wie ist es in Deutschland ? Sind die Wähler für Politik 2.0 schon offen oder liegt es an den Politikern, die Web 2.0 in den meisten Fällen ignorieren. Diese Fragen sollen im Politcamp09 behandelt werden. Welchen Einfluß hat die Interaktivität zwischen Wählern und Politikern, die gewählt werden möchten, auf das Wahlergebnis ?
Obamas Präsidentschaft soll ja hauptsächlich mit durch seine Internetaktivitäten entschieden worden sein.
Sind amerikanische Wahlkämpfe im Web auf unsere Verhältnisse übertragbar?
Das Politcamp09 wird ein gegenseitiger, überparteilicher und konstruktiver Austausch zwischen Theorie und Praxis sein. Über 500 Internetexperten, Wissenschaftler, Politiker und ganz normale Internetnutzer werden sich dort treffen und diskutieren.
Das Politcamp09 soll ein gegenseitiger, überparteilicher und konstruktiver Austausch zwischen Theorie und Praxis sein.
Internetexperten, Wissenschaftler, Politiker und ganz normale Internetnutzer sollen sich dort treffen und diskutieren.
Valentin Tomaschek und Hansjörg Schmidt und ein paar weitere Mitstreiter wollen das Politcamp09 als eine private und nicht kommerzielle Veranstaltung im Barcamp-Stil organisieren.
Gäste sind u.A.
Oliver Röseler (CDU), Leiter der Marketingabteilung
Kajo Wasserhövel (SPD), Bundesgeschäftsführer
Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP), Bundesgeschäftsführer
Robert Heinrich (Grüne), Leiter Online-Wahlkampf
Volker Beck (Grüne), Mitglied des Bundestags
Matthias Groote (SPD), Mitglied des Europäischen Parlaments
Stefan Hennewig (CDU), Leiter Internes Management
Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD), Landesvorsitzender SPD Hessen
Ralf Stegner (SPD), Landesvorsitzender SPD Schleswig-Holstein
mehr: http://politcamp09.de/


